HABICHTSWALDKLINIK
Abteilung Onkologie

Die integrative Onkologie vereint universitäre Medizin,
 Naturheilkunde und Psychoonkologie

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Tumorkachexie
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- während einer Tumorerkrankung -

Viele Patienten, insbesondere mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen, haben einen deutlichen und oft immer weiter zunehmenden Gewichtsverlust. Trotz aller Bemühungen, dagegen anzugehen, fehlt der Appetit. Auch bei eigentlich guter Nahrungsaufnahme geht das Gewicht unerklärlicherweise immer weiter zurück.

In seltenen Fällen sind ein zunehmender Gewichtsverlust und eine einsetzende Kachexie auch das erste Zeichen für einen Tumor.

Als sicht- und spürbarer Ausdruck ihrer Erkrankung ist diese sog. „Tumorkachexie“ für viele Patienten und ihre Angehörigen eine erhebliche Belastung. Die Tumorkachexie geht einher mit zunehmendem Kräfteverlust, Schwäche, Mutlosigkeit und einem zunehmenden Verlust an Lebensqualität.

Auch für die Angehörigen, die helfen möchten und alles daran setzen, um Nahrung passend zuzubereiten, stellt eine Tumorkachexie eine sehr starke Belastung dar, der sie sich hilflos gegenübersehen. 

Die Tumorkachexie entsteht zum Teil durch eine verminderte Nahrungsaufnahme. Gleichzeitig kommt es durch den Tumor oft zu einem erhöhten Verbrauch an Energie. Mit dem Tumorgeschehen einhergehende Entzündungsvorgänge führen zu Stoffwechselveränderungen, die sich ungünstig auswirken. 

Zur Gewichtsabnahme tragen auch psychologische Faktoren wie Angst und Depression bei. Die normalen Funktionen im Magen-Darm-Bereich, die für die Resorption der Nahrung erforderlich sind, nehmen ab. Ein verminderter Appetit bei Geschmacksstörungen z. B. durch die Chemotherapie ist häufig. Einige Patienten leiden auch unter ausgeprägten Entzündungen der Schleimhäute im Mund- oder Magen-Darm-Bereich. Bei Operationen im Magen-Darm-Bereich kommen noch weitere Erschwernisse hinzu. Auch Übelkeit und Erbrechen unter einer Chemo- oder Strahlentherapie sind Probleme, vor denen die Patienten stehen. 

Die Tumorkachexie fördernde Faktoren

Mundschleimhautentzündungen (Stomatitis, Pilz)
Geschmacksstörungen (evtl. ein Zeichen von Zinkmangel)
Trockener Mund
Sodbrennen
(Refluxkrankheit)
Anhaltende Übelkeit
Akute Übelkeit und Erbrechen
Frühes Sättigungsgefühl
Chemotherapie, Radiotherapie
Schwere
Obstipation
Störungen der Magen-Darm-Passage
Durchfall
Schmerz
Soziale und finanzielle Hindernisse
Essen und Umgebung (zu große Portionen, unattraktive Präsentation, unerfreulicher Raum,  
    
Hektik, schlechte Gerüche, Bettlägerigkeit, soziale Isolation)
Diätfehler („zu gesund“ essen, zu wenig Proteine und Fett)
Alternative Krebsdiäten (Hungerkuren etc.)
Lange Inaktivitäten (Bettruhe)
Unterfunktion der männlichen bzw. weiblichen Hormondrüsen 

Im Stoffwechsel unterscheidet sich die Tumorkachexie deutlich von einem Hungerzustand allgemeiner Art. In der Tumorkachexie finden wir einen erhöhten Umsatz von Glucose (Einfachzucker) und einen vermehrten Abbau von Eiweißen. Dies führt beim Patienten zu einem Verlust an Muskelmasse und verstärkt die allgemeine körperliche Schwäche.

Bei Patienten mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen kommt es deshalb zu einer Tumorkachexie, die sich allein durch eine Erhöhung der Nahrungszufuhr nicht mehr verbessern lässt.

Wir finden bei den meisten unserer Patienten eine Kombination aus den primären Tumorfolgen, der eigentlichen Tumorkachexie, und sekundären Folgen, die dem klassischen Hungerzustand entsprechen.

Die Therapie der Tumorkachexie ist sehr komplex und sollte immer die verschiedenen Ursachen beim Patienten individuell berücksichtigen.

Das Wichtigste ist das Gespräch mit dem Arzt und, wenn möglich, eine intensive Ernährungsberatung mit einer in der Betreuung von Krebserkrankten erfahrenen Diätassistentin. Arzt und Diätassistentin sollten zunächst durch eine ausführliche Befragung des Patienten die verschiedenen Beschwerden und Ursachen für eine eingeschränkte Nahrungsaufnahme erfahren. Einige Blutuntersuchungen sind in der Regel hilfreich und werden vom Arzt veranlasst.

Stellen sich hierbei besondere Mangelzustände, z. B. das Fehlen bestimmter Vitamine oder Spurenelemente und Salze im Blut, heraus, so ist zunächst eine gezielte Substitution erforderlich.

Behandelbare Probleme wie Mundschleimhautentzündungen, Übelkeit und Erbrechen sollten im Gespräch von Arzt und Patient heute so frühzeitig erkannt werden, dass die gezielte meist medikamentöse Therapie rechtzeitig erfolgen kann.

Neben den vom Arzt verschriebenen Medikamenten gibt es einige Möglichkeiten, die in der Selbstanwendung bei leichteren Beschwerden erfolgreich eingesetzt werden können. Keinesfalls sind diese jedoch als Ersatz für eine notwendige Therapie gedacht (siehe Therapiehinweise bei Begleiterkrankungen).

Bei Patienten mit einer Beeinträchtigung der Bauchspeicheldrüsenfunktion ist eine regelmäßige und ausreichende Substitution von Enzymen unbedingt erforderlich. 

Für die Nahrungsaufnahme gelten einige allgemeine Regeln. Hierzu gehören die Einnahme von häufigen kleinen Mahlzeiten, das schnelle Herauslüften von Düften und das Vermeiden von geruchsintensiven Speisen. Auch die Einnahme von Mahlzeiten gemeinsam mit der Familie (diese sollten aber alle gut gemeinten Ratschläge bzgl. des Essens unterlassen) oder abgelenkt durch Radio hören oder Fernsehen kann sinnvoll sein. Für einige Patienten gibt es bestimmte Tageszeiten, an denen die Nahrungsaufnahme besser klappt als zu anderen. Dies sollte individuell ausprobiert werden.

Auch für Erwachsene und gerade für Patienten, die sich selber versorgen müssen, können vorgefertigte kleine Speisen z. B. auch in Form von Babygläschen, die etwas nachgewürzt oder nachgesüßt werden, eine hervorragende Möglichkeit sein, um qualitativ hochwertige Nahrungsmittel ohne größeren Aufwand zu bekommen. 

Führt dies nicht wenigstens zu einer Stabilisierung und dann langsamen Zunahme des Gewichtes, so sollte der Patient den Arzt auch auf die Möglichkeiten flüssiger Nahrungskonzentrate (sog. Astronautenkost) ansprechen. Diese enthalten alle wichtigen Nährstoffe, Vitamine und Spurenelemente in idealer Zusammensetzung und werden in kleinen Portionen angeboten. Es gibt sie in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Allerdings haben manche Patienten Widerwillen gegen die oft doch als sehr süß empfundenen Frucht-, Schoko- oder Vanillezubereitungen. In diesem Fall empfiehlt es sich, ein Nährstoffkonzentrat „geschmacklos“ zu besorgen und selber in Süßspeisen wie z. B. Puddings, aber auch herzhafte gebundene Suppen einzurühren. Preisgünstiger ist es zunächst unter alle Speisen selber Sahne oder das fast geschmacklose Kohlenhydrat Maltodextrin unterzurühren. Hierdurch kann die Nahrung mit Fett bzw. Kohlenhydraten angereichert werden. Auch ein Eiweißgemisch zum Unterrühren ist in der Apotheke erhältlich.  

Medikamentös werden neben Medikamenten – z.B. gegen Übelkeit - von Ärzten auch gezielt Hormonpräparate wie z. B. Cortison, Gestagene oder Testosteron eingesetzt. Diese haben jedoch bei längerem Gebrauch auch erhebliche Nachteile. Bei Cortison kommt es z. B. zur Ausbildung einer Muskelschwäche und zu Stoffwechselveränderungen, Hormone können die Thromboseneigung erhöhen.

Neue Studien zeigen, das das Medikament Thalidomid, dass z. B. beim Plasmozytom eingesetzt wird, auch gegen die Tumorkachexie wirken könnte.

Einige Studien liegen außerdem zu Cannabispräparaten vor, die allerdings in Deutschland aufgrund ihrer Herkunft aus der Drogenszene umstritten sind (speziell für Tumorpatienten werden allerdings in der Apotheke Präparate angeboten wie z. B. Dronabinol®).

Die Ergebnisse aus verschiedenen Medikamenten-Studien sind noch sehr widersprüchlich. Aus diesem Grund sollten Arzt und Patient einen zeitlich begrenzten Versuch unternehmen und kritisch betrachten, ob das gewünschte Ergebnis eintritt.  

Aus der Naturheilkunde stammt die Omega-3-Fettsäure. Omega-3-Fettsäuren haben eine antientzündliche Wirkung und können so einen der Mechanismen zur Entstehung der Tumorkachexie unterdrücken. Auch hier sind die bisher durchgeführten Studien widersprüchlich. Bei intensiver Auswertung hat sich gezeigt, dass auch in den Studien, die kein positives Ergebnis zeigten, zumindest bei den Patienten, die das Präparat regelmäßig eingenommen haben, ein positiver Effekt aufgetreten ist. Allerdings zeigt sich in allen Studien, dass es eine hohe Abbrecherrate gibt, was nicht zuletzt auch mit dem ungünstigen Geschmack der Omega-3-Fettsäuren zusammenhängt. Auch in Kapseln eingenommene Omega-3-Fettsäuren führen bei vielen Patienten nach kurzer Zeit nach einem „fischigen Geschmack“ im Mund, der als ausgesprochen unangenehm erlebt wird. Patienten sollten deshalb verschiedene Präparate durchprobieren, um herauszufinden, ob eine spezielle Kapsel besonders gut vertragen wird. 

Ernährungsberatung bei Tumorkachexie

Basis der Therapie ist eine ausführliche Ernährungsberatung. Als Energiebedarf werden 30-40 kcal. pro kg Körpergewicht angesetzt, wobei als Körpergewicht das Idealgewicht (Größe in cm minus 100) verwendet werden sollte. Dann gliedert sich die Nährstoffverteilung folgendermaßen: 50-60 % Kohlenhydrate, 25-30 % Fett und 10-15 % Proteine. 

Ernährung wird vereinfacht durch ein abwechslungsreiches Angebot und einen variablen Speiseplan. Deshalb erfolgt die Betreuung von Patienten mit Tumorkachexie in der täglichen Absprache mit der Ernährungsberatung. Auch die Präsentation der Nahrung sowie ausreichend Zeit zur Nahrungsaufnahme sind wesentliche Elemente. 

Bei Schleimhautentzündungen sind harte kantige Speisen nicht geeignet. Allerdings ist pürierte Kost optisch nicht ansprechend und appetitanregend.

Bei Schluckstörungen können pflanzliche Dickungsmittel dazu führen, dass Flüssigkeiten besser aufgenommen werden können. Die gebundene Flüssigkeit wird vom Körper fast vollständig resorbiert. 

Für Krebspatienten gelten im Prinzip die gleichen Regeln für eine gesunde Ernährung wie für jeden anderen Menschen auch.

Ernährung sollte vielfältig sein, sie sollte aus einem ausgewogenen Verhältnis von Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten bestehen, wobei bei der Auswahl der Fette der Schwerpunkt auf pflanzlichen Fetten und Fettsäuren aus Seefisch liegen sollte. Auch das ausgewogene Verhältnis von einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist ein wichtiger Faktor. Fleischgenuss in Maßen ist sinnvoll. Fleisch enthält viele Vitamine und Spurenelemente, die wir mit pflanzlicher Nahrung nur schwer zu uns nehmen können. Es sollte weißes Fleisch (Geflügel) dem roten vorgezogen werden.

Dass Obst und Gemüse, vitaminschonend zubereitet, wesentliche Bestandteile der Ernährung sein sollten, ist heute unumstritten, dies gilt nicht nur im Hinblick auf die Prävention von Krebs-, sondern auch Herzkreislauferkrankungen. Sie fördern eine gesunde Darmtätigkeit und helfen damit dem Körper Schlackenstoffe auszuscheiden. Sie können gewisse Giftstoffe bereits im Darm binden, die dadurch nicht in den Körper gelangen. „5 am Tag“ ist eine einfache und praktische Regel, d. h. fünfmal am Tag sollte eine Portion Obst, Salat oder Gemüse gegessen werden. Hierzu zählen auch Obst- und Gemüsesäfte.  

Ernährungstipps bei Tumorkachexie während der Chemotherapie

Einnahme von kleinen Mahlzeiten auf bis zu 8 Portionen täglich verteilt

Langsam essen und gut kauen.

Obst und Gemüse wird evtl. in Form von Kompott bzw. Saft besser vertragen, das Obst sollte auf jeden Fall reif sein. Insbesondere in der Anfangsphase nach einer Operation sollte keine Rohkost gegessen werden. Zitrusfrüchte werden oft nicht gut vertragen. Günstig sind Äpfel, Birnen und Bananen. Sehr gut können geriebene Äpfel sein, vor allem bei Durchfällen.

Gerichte aus Vollkornprodukten sind grundsätzlich zu bevorzugen, jedoch ist die Verträglichkeit der darin enthaltenen Ballaststoffe oft herabgesetzt, so dass auf Zwieback, helles Brot oder Reis zurückgegriffen werden kann. Oft wird ein leichter Haferschleim vertragen.

An Milchprodukten werden oft Käse und Quark besser vertragen als Frischmilchprodukte. Joghurt kann den Wiederaufbau der körpereigenen Darmflora unterstützten.

Die Fettverträglichkeit sollte individuell ausprobiert werden, manchmal werden spezielle Streichfettzubereitungen mit sog. mittelkettigen Triglyceriden (freien Fettsäuren) besser vertragen.

Nicht empfehlenswert sind sehr fette und/oder süße Speisen wie Paniertes, fetter Braten, fette Fleisch- und Wurstwaren, Schokolade, Marzipan, Nougat, Pralinen, fettes Gebäck, blähende Gemüse wie Erbsen, Bohnen, Linsen, grober Kohl, Hülsenfrüchte, säurereiches Obst wie Stachelbeeren, Johannisbeeren, Rhabarber, Zitronen, Grapefruit. Außerdem kann es bei scharfen Gewürzen und geräucherten gesalzenen Speisen zu Beschwerden kommen.

Frisches Brot sollte evtl. einen Tag liegen gelassen werden.

Die Verträglichkeit von Kaffee muss individuell erprobt werden, oft ist Tee besser geeignet.

Bei Abneigung gegen Fleisch- und Wurstwaren sollten Eier und Milchprodukte bevorzugt werden.

Bei Entzündungen der Mundschleimhaut sollten die Speisen nicht zu heiß verzehrt werden, auch salzige, stark gewürzte und saure Speisen sind nicht geeignet.

Bei Erbrechen und Durchfällen sollte an reichliche Flüssigkeitszufuhr gedacht werden.

Krebsdiäten fördern eher eine Tumorkachexie

Für Tumorpatienten werden verschiedene Diäten empfohlen, die angeblich dazu beitragen sollen, dass der Krebs bekämpft wird. Allgemein kann man sagen, dass alle diese Diätempfehlungen aus der Sicht einer modernen Ernährungstherapie nicht haltbar sind. Sie führen zu mehr oder minder deutlichen Mangelerscheinungen und stärken so eher die Tumorkachexie. Keine dieser Diäten hat bisher zeigen können, dass es hierdurch zu einem verminderten Wachstum der Tumorzellen kommt. Tumorzellen sind in ihrem Stoffwechsel sehr flexibel und können sich allen Situationen anpassen. Die Vorstellung, sie „auszuhungern“, ist falsch und führt lediglich zu einer Verstärkung des Hungerzustandes beim Patienten und schwächt damit die für die Tumorabwehr wichtigen Kräfte z. B. des Immunsystems

Weitere unterstützende Maßnahmen bei Tumorkachexie

Neben der Beratung durch den Arzt und die Diätassistentin ist eine psychologische Unterstützung für Patienten hilfreich. Der Umgang mit der Erkrankung, die Einstellung auf eine unheilbare Krankheitssituation sind eine Herausforderung für jeden Patienten und auch seine Angehörigen. Auch das gemeinsame Gespräch darüber gelingt nicht immer. In vielen Fällen wird die Ernährung zum ewigen Streitpunkt zwischen dem Patienten und all denjenigen, die es eigentlich gut mit ihm meinen. Hier kann auch ein Partner- oder Familiengespräch hilfreich sein. 

Appetitmangel ist nicht nur eine Folge der Tumorerkrankung und der Therapie, sondern hängt in vielen Fällen auch mit verminderter Belastung des Körpers zusammen. Die Erschöpfung durch Tumor und Therapie führt dazu, dass viele der Patienten sich nur noch wenig bewegen, was den Antrieb zur Nahrungsaufnahme weiter vermindert. Gezielte Bewegungstherapie für Tumorpatienten ist deshalb ein ganz wichtiger Aspekt in der Therapie der Tumorkachexie. Sie wirkt appetitsteigernd, stärkt die Kräfte und verhindert den zunehmenden Muskelabbau. Dies bedeutet nicht, dass jeder Tumorpatient gleich ein ausführliches Sportprogramm absolvieren muss, sondern kann bei geschwächten Patienten auch mit regelmäßiger Krankengymnastik und kleinen Spaziergängen beginnen. Dies langsam zu steigern ist oberstes Ziel. Bei Patienten mit relativ gutem Kräftezustand können dann auch gezielte Sportübungen wie Walking, Rad fahren, Schwimmen und vor allen Dingen gemeinschaftliche Erlebnisse wie leichte Ballsportarten oder Bewegung mit Musik und Tanzen eingesetzt werden. 

Therapiehinweise bei Begleiterkrankungen

Mundschleimhautentzündung

regelmäßiges Spülen mit Salbei- oder Kamillentee

1 Löffel Honig länger im Mund halten und dann langsam herunterschlucken

sorgfältige Mund- und Zahnhygiene mit weicher Zahnbürste und milder Zahnpasta 

Mundtrockenheit

künstlicher Mundspeichel und -Gel von verschiedenen Firmen

Versuch mit Lutschbonbons (Salbei, wenn verträglich Zitrone u. ä.), Pfefferminzbonbons, ggf. zahnfreundliches Kaugummi

Traumeel® (4-5 Tbl. täglich lutschen) 

Geschmacksstörungen

Versuch mit Einnahme von 10-20 mg Zink täglich 

Durchfälle

täglich 1-2 x ein geriebener Apfel

bei Verträglichkeit: Heilerde (Kapseln bevorzugen)

darauf achten, ob evtl. Milchprodukte nicht vertragen werden, dann diese weglassen bzw. laktosefreie Produkte einsetzen 

Übelkeit

Ingwerwasser (ein kleines Stück einer Ingwerwurzel mit heißem Wasser überbrühen und schluckweise trinken) 

Völlegefühl und Blähungen

Anis-, Kümmel-, Fencheltee

Anis-, Kümmel-, Fenchelöl in die Bauchdecke einmassieren

Wärme (Wärmflasche auf den Bauch)

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit
 © Dr. Jutta Hübner, Onkologie

Animationen animierte Augen

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Aktualisiert: Juni 2010

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